Şəki und die Seidenstraße
Eine Karawanserei-Stadt in den Vorbergen Aserbaidschans, ein Khanpalast aus Buntglas und die süßeste Halva des Landes. Warum sich ein Ausflug von Baku nach Şəki lohnt.
Eine Stadt der Seidenstraße
Şəki in den Vorbergen des Großen Kaukasus war eine Handelsstadt an der Seidenstraße — und fühlt sich noch immer so an: gepflasterte Gassen, eine restaurierte Karawanserei, in der man übernachten kann, und Werkstätten, in denen die Seide und das Schäbäkä-Buntglas gefertigt werden, für die die Stadt berühmt ist.
Der Palast der Şəki-Khane
Der Khanpalast (Xan Sarayı) aus dem 18. Jahrhundert ist die Hauptsehenswürdigkeit: eine Sommerresidenz, bedeckt mit Fresken und feinstem Schäbäkä-Buntglas, zusammengefügt ohne einen einzigen Nagel und ohne Leim. Das historische Zentrum von Şəki mit dem Khanpalast gehört zum UNESCO-Welterbe.
Wie man hinkommt
Şəki liegt etwa 4–5 Stunden von Baku entfernt, es ist also eher ein Ausflug mit Übernachtung — oft in Verbindung mit Qobustan oder der Region Qəbələ — als ein Tagesausflug. Reisen Sie nicht ab, ohne die Şəki-Halva probiert zu haben, die geschichtete, sirupgetränkte Spezialität der Stadt. Wir binden das in die größere Aserbaidschan-Route ein.
